Ein Plädoyer für zwei Blitzer an den Bundesstraßen in Angelbachtal

Liebe Interessierte, liebe Anwohner der Bundesstraßen, liebe Gemeinderatsmitglieder,

wir werden in letzter Zeit immer wieder gefragt, welche Erleichterung uns ein „Blitzer“ bringen würde.  Aus diesem Grund möchten wir Ihnen im folgenden einen neutralen Blick auf die Auswertungsergebnisse der SMIGHT- Messung zugänglich machen und zu einigen Gerüchten um die Kosten der Blitzeranlage Stellung nehmen.

Innerhalb einer Woche (2.10-9.10) fuhren :

  • 7307 Fahrzeuge schneller als 36 km/h (974 Fahrzeuge/Tag)
  • 1420 Fahrzeuge schneller als 41 km/h (189 Fahrzeuge/Tag)
  • 385 LKWs schneller als 36 km/h (64 LKWs pro Tag)

Besonders letztere machen den Bewohnern an den Angelbachtaler Bundesstraßen sehr zu schaffen, da diese insbesondere nachts bei freier Fahrbahn durch Angelbachtal durch“heizen“ und bei jeder Straßenunebenheit für Vibrationen und -je nach LKW-Zustand und Beladung- Geschepper sorgen. Aus diesem Grund würde ein Blitzer uns insbesondere nachts enorme Erleichterung bringen und tagsüber auch für mehr Sicherheit sorgen.

Nun kommen wir aber zu der viel diskutierten Frage, wer denn nun die Anschaffung des Blitzers zahlen muss und wer die Einnahmen, welche für unsere Belange mehr Mittel zum Zweck als „erstrebenswert“ sind,  zugeteilt bekommt.  Da Angelbachtal nicht über die personellen Ressourcen für die Ausstellung der Bußgeldbescheide, sowie die Verwaltung dieser verfügt, wird dies an die Sinsheimer Behörde abgegeben. Dies hat natürlich zur Folge, dass die Einnahmen auch in den Sinsheimer Haushalt übergehen. ABER die Sinsheimer Behörde hat der Gemeinde zugesichert, dass die Kosten für die Errichtung der Geschwindigkeitsmessanlagen anteilig über die nächsten Jahre „zurückgezahlt“ werden.

Die erhobenen Messdaten haben uns allen vor Augen geführt, dass das ursprüngliche Ziel des Lärmschutzes anscheinend nur dann erreicht werden kann, wenn zwei „Blitzer“ die Anwohner der Angelbachtaler Bundesstraßen vor der großen Eile der Fahrer schützen.  Da die finanzielle Belastung für den Angelbachtaler GEMEINDEHaushalt „nur“ vorübergehend wäre, sehen wir keinen Grund, der gegen die Blitzer spricht. Falls es dennoch Bedenken oder Informationen gibt, die wir noch nicht kennen, sind wir froh, wenn mit uns darüber geredet wird, damit wir Einstellungen und Entscheidungen verstehen können.

 

1 Kommentar

  1. Nota bene: Über diese Blitzer und deren Aufstellung entscheiden Menschen, die nicht an unseren total überlasteten Hauptstraßen wohnen, also diesen Terror in der Haupt- und Heidelberger-Straße überhaupt nicht mitbekommen.

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