RNZ-Bericht über den Besuch des Staatssekretärs Dr. Norbert Barthle in Angelbachtal

Quelle RNZ

Auszug aus dem RNZ-Bericht:

„Die Dringlichkeit der Eichtersheimer Umgehung veranschaulichte Joachim Gross von der örtlichen Bürgerinitiative, als er dem Staatssekretär einen zweiseitigen Problem- und Forderungskatalog vorlegte: Die geplanten Gewerbeansiedlungen rund um Kronau mit großen Logistikzentren für Firmen wie Bader-Moden, Rothermel und Rewe ließen eine weitere Zunahme des Lkw-Aufkommens erwarten. Werde die Östringer Umgehung ohne das Eichtersheimer Äquivalent gebaut, dann werde alles noch schlimmer. Die Situation entlang der Hauptstraße sei inzwischen für viele unerträglich geworden, berichtete Gross nicht nur von Verkehrslärm und Staubbelastung, sondern auch von Wertverlusten der dortigen Immobilien, von Problemen bei der Vermietung und von latenten Unfallgefahren.

Laut Joachim Gross haben viele Anwohner ihr Leben entlang der Hauptstraße inzwischen in die hinteren Gebäudeteile verlagert, nutzten die Räume zur Straße hin nur noch bedingt. Die Interessengemeinschaft wünschte sich noch vor der Realisierung der Umgehung „beschränkende Maßnahmen“, etwa eine Sanierung des Straßenbelags, die Verbreiterung der teilweise nur 60 Zentimeter messenden Gehwege, ein Nachtfahrverbot für den Schwerverkehr und Kontrollen des Mautausweichverkehrs – Maßnahmen, für die auch Bürgermeister Werner eine Lanze brach: „An diesen Themen bleiben wird dran“, kündigte der Rathauschef an und will hierfür die politischen Akteure aus Land und Bund zusammen führen.“

Quelle: https://www.rnz.de/nachrichten/sinsheim_artikel,-Sinsheim-Umgehungsstrasse-Angelbachtal-Anschauungsunterricht-fuer-den-Staatssekretaer-_arid,278060.html

1 Kommentar

  1. Man darf gespannt sein, wann und welche Interimslösungen wie Blitzersäule, Verkehrskontrollen, Nachtfahrverbot für LKW, Flüsterasphalt u.v.a.m. kommen. Auch wann die Regierungspräsidentin zum Ortstermin kommt. Die Hoffnung stirbt zuletzt!?! Gleichwohl sollte man die übrigen belasteten Durchgangs- und Wohnstraßen dabei nicht vergessen, in denen v.a. hemmungslos von Müttern und Vätern gerast wird.

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